Die Beiwagen 64 bis 66 (146 und 147)

Beiwagen 64. (Foto: Sammlung ESG)
Beiwagen 65. (Foto: Sammlung ESG)
Neubau-Beiwagen 65, 1950 umnumeriert auf 146 . (Foto: Sammlung ESG)
Neubau-Beiwagen 66, 1950 umnumeriert auf 147. (Foto: Sammlung ESG)
Planskizze der Beiwagen 64 bis 66 zum Zeitpunkt der Lieferung.
Planskizze der Beiwagen 65 und 66 zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme.

Die Auswirkung des Ersten Weltkrieges auf die Straßenbahn
In diesem Zeitraum wurde die Straßenbahn stark frequentiert. 1913 benützten 4 Millionen Fahrgäste die Straßenbahn, 1914 waren es bereits über 4,5 Millionen und 1915 dann 7,5 Millionen. In diesem Jahr waren 194 Bedienstete der Straßenbahn zum Militär eingezogen. Es wurden deshalb 114 Frauen eingestellt, davon waren 11 als Wagenführerinnen und 69 als Schaffnerinnen eingesetzt. Bis 1917 stieg die Anzahl der weiblichen Bediensteten bereits auf 233. Zum Ende des Ersten Weltkriegs im Jahre 1918 wurden mit 17,4 Millionen Fahrgästen beinahe viermal soviel wie zu Beginn des Krieges befördert.
Die Beiwagen 64 bis 66, die von der Hörder Kreisbahn (Nummer 117 bis 119, gebaut 1908 von der Waggonfabrik A.G. vormals P. Herbrand & Cie in Köln-Ehrenfeld) gekauft wurden. Sie setzte man in Linz ab 1915/16 ein.

Technische Angaben
Länge:  9050 mm
Breite:  1950 mm
Höhe:  3180 mm
Achsstand:  2500 mm
Gewicht:  5,00 t
Sitzplätze:  24
Lieferer:  Waggonfabrik A.G. Köln, vormals Herbrand & Cie, Baujahr 1908

Nummer    Inbetriebnahme    Abstellung    Verbleib
64    1915/16    27. Juli 1942    
64 neu    3. Jänner 1943    31. März 1945    Totalschaden durch Fliegerangriff
65    1915/16    2. Februar 1942    
65 neu (146)    9. August 1942    18. Oktober 1971    verschrottet
66    1915/16    17. April 1941
66 neu (147)    31. Oktober 1941    16. September 1970    verschrottet