Amstetten - St. Valentin

Ein ICE auf dem bereits modernisierten Teilstück nach dem Bahnhof St. Valentin Richtung Haag. Am rechten Bildrand ist die neue Trasse zum Ausbau auf Viergleisigkeit erkennbar. Im Hintergrund ein InterCity bei der Einfahrt in den Bahnhof St. Valentin. (Foto: 27. Mai 1998, Gerhard Obermayr)
Blick auf den im Umbau begriffenen Bahnhof St. Valentin nach Nordwesten vom Zentral-Stellwerk aus. (Foto: 27. Mai 1998, Gerhard Obermayr)

Die Westbahn - Magistrale Österreichs und Europas

Zur Erfüllung der steigenden Ansprüche an den österreichischen und gesamteuropäischen Markt sind Verkehrswege mit hoher Leistungsfähigkeit eine wichtige Voraussetzung. Im Zusammenwirken der verschiedenen Verkehrs- und Transportsysteme hat die Bahn eine tragende Rolle zu erfüllen, denn die Infrastruktur hat sowohl der Nachfrage zu entsprechen, als auch den Zielsetzungen aus den Bereichen Umwelt, Energie und Raumordnung zu folgen. Und diesen Zielen wird die Bahn in besonderem Maße gerecht. Die Aus- und Neubaumaßnahmen an den Eisenbahnmagistralen Österreichs entsprechen einer umweltorientierten Verkehrspolitik und ergeben sich auch aus einer Reihe internationaler, nationaler und regionaler Ansprüche sowie Vorgaben. Das Eisenbahn-Hauptnetz in Österreich wurde national in den Rang von Hochleistungsstrecken erhoben und ist gleichzeitig auch wichtiger Bestandteil der transeuropäischen Eisenbahnnetze.

Die Westbahn - eine österreichische und europäische Magistrale - ist Teil dieses Netzes. Da sie aber zu einem Großteil aus dem vorigen Jahrhundert stammt, ist sie bereits in einigen Abschnitten bis an ihre Kapazitätsgrenze ausgelastet und kann als West-Ost-Achse den steigenden Ansprüchen nicht mehr gerecht werden. Es sind auch hier zur Erhöhung ihrer Leistungsfähigkeit entsprechende Maßnahmen unabdingbar.

Ein ICE bei der Einfahrt in den Bahnhof St. Valentin. (Foto: 27. Mai 1998, Gerhard Obermayr)
Durchfahrt eines ICE durch den Bahnhof St. Valentin. (Foto: 27. Mai 1998, Gerhard Obermayr)